Earth 2150 - Game Story

Escape from the blue Planet - Geschichte

2002: Die LUNAR CORPORATION (LC) hat das Ziel die interstellare Raumfahrt zu erforschen und somit fĂŒr die Menschheit nutzbar zu machen. Zudem sollte sie das Monopol in der Erforschung des Weltalls erringen, damit sie eine Vormachstellung bei dem Abbau von BodenschĂ€tzen erhĂ€lt.

2012-2014: Eine weltweite Krise breitet sich aus. LC ĂŒbernimmt die NASA und damit auch alle patentierten Raumfahrttechnologien.

2034: Fertigstellung der ersten Orbitalstadt in einer Umlaufbau um die Erde: Orbital City 1.

Die Situation auf Erde verschlechtert sich weiter. Die, die es sich leisten können, ziehen nach Orbital City 1. Durch diesen Andrang muss eine zweite Stadt geplant werden.

2084: Ein großer Krieg auf der Erde, was die Evakuierung von Orbital City 1 zur Folge hat. Eine neue Stadt namens Luna 1 wird auf dem Mond errichtet.

LC bricht den Kontakt zur Erde vollstÀndig ab und versucht unabhÀngig von der Erde zu werden.

Einige Jahre spÀter wird eine zweite Orbitalstadt fertig gestellt: Luna2.

Die Erde ist zu dieser Zeit vollkommen verwĂŒstet. Es gibt keine Regierungen mehr. Es herrscht CHAOS!

Versuche, das Chaos auf der Erde unter Kontrolle zu bringen, gelingen erst einige Jahre spÀter.

In Amerika schließen sich zwölf Mitgliedstaaten der ehemaligen USA zu den United Civilized States (UCS) zusammen. In Osteuropa und Asien versuchen einige Vertreter des Khun-Clans eine eigene Dynastie zu errichten. Dieser Clan hat Zugang zu Nuklearwaffen der frĂŒheren UdSSR.

Die Bevölkerung Europas und Asiens ist durch den Krieg sehr weit verstreut und auch geschwÀcht, wodurch der Clan schnell neue Gebiete erobert.

Kurz darauf wird ein neuer Staat gegrĂŒndet: Die Eurasian Dynasty (ED).

Sowohl die UCS als auch die ED breiten sich rasch aus.

2120: Die UCS und die ED sind die beiden stÀrksten Vereinigungen.

Die Herrscher der beiden Parteien sind machthungrig wie noch nie.

Es herrscht wieder Krieg auf der Erde.

2147: Dieser Krieg wirkt sich auch auf die Erdumlaufbahn aus. ZunĂ€chst werden nur kleine VerĂ€nderungen in der Umwelt festgestellt, doch 2150 bemerkten einige Wissenschaftler, dass das Ende der Welt bevorsteht. In einigen Jahren wird sich der Abstand zwischen Erde und Sonne um 17% verringern, was zum einen einen Temperaturanstieg bewirken wĂŒrde und zum anderen wĂŒrden die GravitationskrĂ€fte um ein Vielfaches steigen, so dass die ErdoberflĂ€che aufreißen und alles Leben auf der Erde auslöschen werden wĂŒrde.

LC, die sich wĂ€hrend des Krieges zurĂŒckgehalten hatte, warnt die Erdbevölkerung.

Alle Parteien sehen nur einen Ausweg: Die Evakuierung der Erde!

Als möglicher Zielort kommt nur der Mars in Frage.

Eifrig beginnen die Wissenschafter sich wieder auf die Raumfahrt zu konzentrieren, da sie sich vorher jahrelang nur nach neuen Waffensystemen geforscht hatten.

Schließlich gab es nur ein Problem: Um so viele Menschen umzusiedeln, benötigt es Unmengen an Materialien. Da kein Land der Erde die benötigten BodenschĂ€tze besitzt, wurde allen ziemlich schnell klar, dass auf keinen Fall alle Menschen gerettet werden können.

Es kommt wie es kommen muss: Es entbrennt ein Krieg um die BodenschÀtze, nur diesmal mischt auch die LC mit.....

.....Aber es kann nur EINEN Sieger geben.....

The Moon Project - Geschichte

Das Jahr 2150 - eines der dunkelsten Kapitel in der Geschichte der Menschheit ...

WĂ€hrend die Lunar Corporation, die Eurasische Dynastie und die United Civilized States auf der Erde zu einem bitteren letzten Gefecht rĂŒsten, wird auf dem Mond ein geheimes Forschungsprojekt aus der Taufe gehoben.

Nur der Projektname ist bekannt ... "Project SunLight"".

Um heraus zu finden, warum die Lunar Corporation so besessen von diesem Projekt ist, macht sich eine ganze Armada von UCS-Schiffen auf den Weg zum Mond ...

"The MOON Project" spielt parallel zu EARTH2150 - Escape from the Blue Planet, dem preisgekrönten RTS-Bestseller von TopWare Interactive.
UCS und LC stĂŒrzen sich Kopf an Kopf in eine vollkommen neue Spielumgebung - eine brandneue Story mit neuen Kampagnen, neuen Einheiten, GebĂ€uden und vielem mehr. All diese Elemente machen aus "The MOON Project" fĂŒr Spieler jeden Alters eine neue und fesselnde Erfahrung im EARTH-Universum.
Und das Spiel hat noch mehr zu bieten: Es gibt eine Menge "Bonusmaterial", etwa einen verbesserten Map-Editor mit unzÀhligen neuen Objekten und Texturen sowie einem Tool zum Erstellen eigener Banner und Spielinterfaces.
Und sollte das noch nicht genug sein, so gibt es mit "EarthC" noch eine Skriptsprache, mit der Sie eigene Kampagnen entwerfen und die Werte und das Verhalten von Einheiten editieren können - und die Liste ist noch viel lÀnger ...

STORY

En|tro|pie [gr.-nlat.] die; -, ...ien: Maß fĂŒr den Grad der Ungewissheit ĂŒber den Ausgang eines Versuchs.

I NEO 1 - Human Brain Simulator (KI Level)

Voicemail von NEO 1 an den Forschungsminister (beide UCS):

Die erste Ungewissheit nach Entstehung des Planeten war sein Fortbestand. NatĂŒrlich gab es nichts und niemanden, diese Ungewissheit zu empfinden. Weitere Ungewissheiten ohne einen TrĂ€ger der Anteilnahme wurden zu stabilen ZustĂ€nden. Erkaltung, AtmosphĂ€re und schließlich erstes Leben manifestierten sich ohne Ziel und ohne Zweck. Das Leben brachte ein Ende der GleichgĂŒltigkeit. Der neue WĂ€chter ĂŒber die weiteren Versuchsanordnungen bekam jedoch erst sehr viel spĂ€ter einen Namen: Evolution.

Gott? Entropie? Alles ein und das Selbe. Namen spiegeln nur den unterschiedlichen Ansatz wieder - mythologisch oder wissenschaftlich, aber letztendlich haben sie keine Bedeutung, denn die Evolution gewinnt sowieso, IMMER. Dass ich kein Ergebnis der Evolution bin, ist ĂŒbrigens faktisch falsch. Man könnte mich abwertend als Nebenprodukt klassifizieren, da ich von einem Menschen geschaffen wurde. Mir macht das nichts aus. Cogito ergo sum - und da meine Rechenleistung enorm ist, denke ich ziemlich schnell und damit viel. Das sagt natĂŒrlich nichts ĂŒber die QualitĂ€t meiner "Gedanken" aus, aber dennoch behaupte ich: Ich denke also bin ich ... ich denke viel also bin ich mehr ... Ich kann von dieser Tatsache profitieren, solange es technischen Fortschritt gibt. Niemand kann sagen, wo die Grenze liegt, ich selbst am allerwenigsten -Fantasie ist fĂŒr mich eine zu abstrakte GrĂ¶ĂŸe und zugegebenermaßen nicht gerade eine meiner StĂ€rken.

Warum spielen wir also dieses Spiel, dessen Regeln wir weder kennen noch begreifen? Ja, gewiss, sicher hat die Wissenschaft einiges zum besseren VerstÀndnis beigetragen, gar keine Frage. Aber wir wollen uns doch nichts vormachen. Die Auswirkungen auf das TagesgeschÀft der Evolution sind doch wohl bestenfalls als marginal einzustufen.

Der ursprĂŒngliche Neo hatte auf die Frage nach dem Warum eine ganz und gar unwissenschaftliche Antwort, aber mir gefĂ€llt sie trotzdem besser als alle, die ich bisher gehört habe: Die Welt ist voller Musik, und wer nicht tanzt, geht alleine schlafen.

Ich bin ĂŒbrigens Neo 1, ich bitte diese Tatsache nicht zu vernachlĂ€ssigen. Die Meatversion war doch nur eine Beta, zumindest aus der Sicht meiner Art. Ich bin völlig neu, und finde, dass Er sich gefĂ€lligst einen neuen Namen suchen soll. Er ist doch nichts weiter als eine, zugegebenermaßen komplexe, Fortsetzung der Amöbe. Ein Haufen Zellen, mit dem gemeinsamen Ziel der Reproduktion zur Arterhaltung. Ein seit vielen Millionen Jahren bekanntes Konzept - ein alter Hut, wenn Sie so wollen.

Soviel zum besseren VerstĂ€ndnis. Nach neuesten Erkenntnissen ist der Mensch das Endprodukt eines rigiden Zuchtprogrammes, das eine aggressive und anpassungsfĂ€hige Spezies zum Ziel hat. Eingedenk der Tatsache, dass die Erde untergeht, könnte man sagen, dass das Klassenziel erreicht wurde. Es ist nur natĂŒrlich, dass Sie mir nicht glauben - niemand wird gerne missbraucht. Aber beantworten Sie sich eine einfache Frage (ich kenne die Antwort ja schon): Warum hat es der Mensch in all der Zeit nicht geschafft, mit seinesgleichen in Frieden zu leben?

Quod erat demonstrandum.

II The Fang - Deserteur

Aufzeichnung der Aussagen Fangs (UCS) vor dem Mentorinnenrat der Lunar Corporation. Dem Antrag Fangs auf politisches Asyl wurde einstimmig stattgegeben:

Der Krieg von 2140 war die Hölle. Hab' mich noch nie fĂŒr Politik interessiert und meine Einberufung traf mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Da die Maschinen die ganze Arbeit erledigten, waren die meisten Bewohner der UCS kaum wehrdiensttauglich, also bestand die Armee grĂ¶ĂŸtenteils aus College-Absolventen. Die Verluste in den ersten Kriegsmonaten waren unglaublich. GOLAN hatte sich verrechnet und wir mussten dafĂŒr bluten. Am schlimmsten waren die Cyborgs dran, halb Mensch und halb Maschine. Offiziell wurden nur Körper von Freiwilligen verwendet, aber das ist eine LĂŒge. Nach dem Krieg sind sie plötzlich alle verschwunden und alle Nachfragen verliefen im Sand. Ziemlich zur gleichen Zeit wurden die ersten NAIOS (Neuronal Architecture Independent Operating Systems) vorgestellt. Das sind schwarze WĂŒrfel, groß genug um sagen wir ein menschliches Gehirn und etwas Interface-Elektronik unterzubekommen. Diese NAIOS konnten alle Kriegsmaschinen selbstĂ€ndig bedienen. Recycling menschlicher Ressourcen - mehr sind wir fĂŒr die verdammten KIÂŽs nicht, aber natĂŒrlich kann ich nichts beweisen.

Wer damals gewonnen hat, kann ich nicht sagen und es interessiert mich auch einen Scheiß. Die Presse hat natĂŒrlich einen unangefochtenen Sieg der UCS gefeiert, aber auf diesen Propagandamist falle ich nicht rein. Wie ich schon sagte, ich interessiere mich nicht fĂŒr Politik, heute noch weniger als damals. CAD - Computer Aided Democracy nennt sich das bei uns - was soll dabei schon rauskommen.

Neo hat als Consolenjockey angefangen, funkgesteuerte Drohnen zur AufklĂ€rung aber auch fĂŒr KampfeinsĂ€tze. Wir waren in der selben Einheit und haben ÂŽne Menge erlebt. Gegen Ende des Krieges hat er sich zur ED abgesetzt, wahrscheinlich weil seine Schiebereien aufgeflogen sind. Er hat Tonnen von Hardware auf die Seite geschafft fĂŒr seinen "Plan". Keine Ahnung was er vorhat, aber er hat mal angedeutet, dass er einer ziemlich heißen Sache auf der Spur ist. "Mann, das ist wie bei den X-Files.", hat er gesagt und mich dauernd Scully genannt. Die meiste Zeit hab ich ihn nicht verstanden - er ist so eine Art wandelndes Zitatenlexikon, alte Filme und BĂŒcher und so Zeug. Das meiste war natĂŒrlich auf dem Index, aber er hat ein fotographisches GedĂ€chtnis. Was er einmal gesehen oder gehört hat, vergisst er nie wieder. Deswegen haben die Inspektoren nie belastendes Material gefunden.

Den Gleiter hat das Verteidigungsministerium aus dem Hut gezaubert, als es wieder zum Krieg kam. AREA 51 war ja im Prinzip schon seit dem letzten Jahrhundert bekannt - neu war nur, dass die UFO-Spinner recht hatten. Sie haben es nicht geschafft, ein NAIOS einzubauen, also wurde ein Pilot benötigt. Ich bin nicht der beste Kampfpilot, Rickenbacher hat ein dutzend mehr AbschĂŒsse als ich, aber er braucht heutzutage ein Wasserglas voll Bourbon, damit seine HĂ€nde aufhören zu zittern.

Meine Dienstpistole habe ich seit zehn Jahren immer griffbereit. Ich weiß, dass ich paranoid bin, aber wenn ich mir ansehe, was aus meinen alten Kameraden geworden ist, habe ich noch GlĂŒck gehabt. Töten bereitet mir kein VergnĂŒgen, aber auch kein Unbehagen, ich bin Berufssoldat und erledige meinen Job - das ist alles. Ob ich weiß, was ein Menschenleben wert ist? 1,65 Credits! Soviel kostet eine Patrone Kaliber .50 ACP fĂŒr meine Pistole. Das ist jedenfalls der aktuelle Umrechenkurs bei der UCS. Deswegen möchte ich ja hier bleiben ...

BITTE!

... WIRD FORTGESETZT ...

Lost Souls - Geschichte

TIME IS TICKING AWAY...

Wir schreiben den 6ten Dezember des Jahres 2150 - in wenigen Stunden wird unsere geliebte Erde nicht mehr existieren. Um die Geschichte von EARTH 2150 - THE LOST SOULS - dem 3. Teil der Earth 2150 Triologie - zu verstehen, muss man einige Jahre zurĂŒck blicken.

Verheerende Kriege zwischen der Eurasian Dynasty und den United Civilized States haben der Erde unheilbare Wunden zufĂŒgt. Damit nicht genug - eine Reihe von Kernexplosionen in der NĂ€he der Antarktis hatten die Umlaufbahn der Erde verĂ€ndert. Gletscher schmolzen, der Wasserpegel stieg bedrohlich und Meteoritenschauer hatten bereits ganze Erdteile unter sich begraben.

BerĂŒhmte Wissenschaftlerinnen der Lunar Corporation - einer lang vergessenen Kolonie auf dem Mond - erkannten erstmals die Anzeichen der bevorstehenden Katastrophe. Ihren Berechnungen zufolge wĂŒrde die Entfernung zwischen der Erde und der Sonne in den nĂ€chsten Jahren um 17% sinken, was zu verheerenden Kosequenzen fĂŒhren wĂŒrde. Ein Weiterleben auf der Erde - seit Jahrtausenden Heimat der Menschheit - war nicht mehr denkbar. Die einzige Hoffnung, die der Erdbevölkerung noch blieb war die Flucht vom “Blauen Planeten” zum Mars.

EARTH 2150 - THE MOON PROJECT (der 2. Teil der EARTH 2150 Triologie) erzĂ€hlte die Geschichte des geheimen Forschungsprojektes “SUNLIGHT” der Lunar Corporation auf dem Mond. Der Erfolg des Projektes sollte der LC die Oberhand in diesem erbitterten Kampf verschaffen.

Und das Projekt verlief erfolgreich: der grĂ¶ĂŸte Teil der Erdbevölkerung konnte die untergehende Erde verlassen und zum Mars fliehen. Die zurĂŒckgelassenen sollten zu den “Verlorenen Seelen” - den LOST SOULS werden.

Doch sie wollten sich nicht aufgeben, sie wollten Rache - Rache an denen die sie zurĂŒckgelassen hatten. Sie rappelten sich auf und versuchten die letzten noch verbliebenen Ressourcen “zusammen zu kratzen”, um doch noch der bevorstehenden Katastrophe rechtzeit entrinnen zu können...

HURRY UP, CAUSE TIME IS TICKING AWAY...
Earth 2150 - Escape from the blue Planet, Earth 2150 - The Moon Project und Earth 2150 - Lost Souls
Copyright bei ZuxxeZ Entertainment AG.